Freitag, 14. Oktober 2011

Der Weg zu einer einheitlichen europäischen Regulierung der OTC-Derivatemärkte durch EMIR

Matthias Dippold

Aufgrund der neuen Verordnung European Market Infrastructure Regulation (EMIR) sehen sich Marktteilnehmer mit einer umfassenden Regulierung der OTC-Derivatemärkte konfrontiert. Ziele sind eine größere Transparenz für die Finanzmärkte sowie mehr Sicherheit durch die Verringerung der Kontrahentenrisiken und betrieblichen Risiken. Erreicht werden soll dies hauptsächlich durch die Verpflichtung, sämtliche standardisierte OTC-Derivatekontrakte über zentrale Gegenparteien zu clearen. Außerdem sollen OTC-Derivatetransaktionen an zentrale Datensammelstellen, so genannte Transaktionsregister gemeldet werden. Eine neue europäische Aufsichtsstruktur sorgt für zusätzliche Kontrollen.