Headerimage

Zahlungsverkehr

Potenziale heben und Herausforderungen bewältigen

Der Zahlungsverkehr in Europa befindet sich in einem strukturellen Umbruch. Treiber sind vor allem Regularien wie SEPA und die PSD2, gesetzliche Vorgaben wie das Basiskonto, aber auch neue Produkte wie Instant Payments oder die Folgen der Digitalisierung.

Im Februar 2016 sind die Übergangsbestimmungen der SEPA-Verordnung abgelaufen und der Standard ist nun für alle Zahlungen im Europäischen Raum verpflichtend. Das heißt allerdings nicht, dass man sich nach über 10 Jahren intensiver Implementierung und Umsetzung zurücklehnen kann: Die Entwicklung im Zahlungsverkehr ist weiterhin sehr dynamisch und am Horizont zeichnet sich bereits eine überarbeitete SEPA-Verordnung ab.

Parallel zur Regulierung entwickelt sich die Technik ebenfalls in hohem Tempo weiter. Parallel zu den technischen Weiterentwicklungen drängen immer mehr neue Player in den Markt, die sich diese Veränderungen zunutze machen. Auch wenn sich viele von ihnen auf die Blockchain fokussieren, hat diese nicht den prognostizierten Durchbruch in 2016 erlebt. Zu bemerken ist allerdings, dass die Lösungen qualitativ hochwertiger geworden sind und immer mehr Anwendungsbereiche ausprobiert werden. Es gab u. a. erste live Prototypen für Remittance-Geschäfte, Großbetragszahlungen unter Banken und P2P-Mirkozahlungen. Solche und ähnliche Entwicklungen werden unserer Schätzung nach bis mind. 2025 anhalten und mannigfaltige strategische Fragestellungen aufwerfen.

Auf diese Anforderungen zu reagieren, wird massive Herausforderungen für die Projektarbeit nach sich ziehen. Eine kürzlich von uns durchgeführte Studie zeigte, dass in den kommenden zwei bis drei Jahren mit Personalaufwendungen für Projektarbeiten von einer Milliarde Euro über alle Geldhäuser hinweg zu rechnen ist.

Doch damit nicht genug. Während mit Hochdruck daran gearbeitet wird, dass bis Anfang nächsten Jahres die geforderten Schnittstellen der PSD2 und auch ein zumindest nationaler Standard hierzu geschaffen sind, sieht die aktuelle Verordnung bereits eine Revision vor. Es ist also heute schon klar, dass die PSD3 in 2021 kommen wird.

Ein weiteres Thema, das wegen seines Potenzials zur Disruption eine große Rolle spielt, ist Instant Payments. Es ist von solcher Tragweite, dass es einen Einfluss bis tief in die Systeme der Kartenzahlung hinein haben kann.

  • Bargeld
  • Remittances
  • Karten klassischer
  • Zahlungsverkehr
  • neue Bezahlverfahren wie Mobile- oder ePayments
  • Electronic Banking
  • Cash Management
  • Clearing und Interbanken-Geschäft
  • dokumentäres Geschäft
  • strategische Ausrichtung im Zahlungsverkehr und Kartengeschäft
  • Innovationsmanagement
  • Markt- und Machbarkeitsstudien
  • Organisationsentwicklung und Operational Excellence
  • Sourcing
  • Umsetzung regulatorischer Anforderungen
  • Fach- und IT Konzepte
  • Anforderungsmanagement
  • IT-Design und Realisierung
  • Umsetzung von Standards wie EBICS, XML und CGI
  • Systemintegration und Migration
  • Testmanagement
  • Projektmanagement
  • Qualitätssicherung
Hubertus von Poser

Ihr Ansprechpartner

Dr. Hubertus von Poser
Partner

+49 40 227433-4228
Hubertus.von.Poser(at)ppi.de