Blockchain-Technologie

Wir bringen Licht ins Dunkel

Die Blockchain-Technologie zieht die Finanzdienstleistungsbranche derzeit in ihren Bann. Faszination, Begeisterung, aber auch Unsicherheit und Angst begleiten die Diskussionen. Ist die Technologie wirklich disruptiv, und bedeutet dies das Ende von Intermediären wie Banken? Ist es eher übertriebene Hysterie, eine Blase oder geht es um die einfache Frage: Was lässt sich mit der Blockchain-Technologie erreichen?

Jedenfalls erzielt die Blockchain eine Menge Aufmerksamkeit. Kaum eine Bank, die sich nicht damit beschäftigt, experimentiert oder wenigstens darüber diskutiert. Viele Investoren setzen auf die neue Technologie. Start-ups wollen sie nutzbar machen und arbeiten mit Banken, Börsen und Finanzinstituten zusammen. Das für die Banken bedeutendste Projekt ist dabei R3 CEV. Darin haben sich 42 Finanzinstitute zusammengeschlossen, um gemeinsame Standards zu erarbeiten – neben Goldman Sachs sind Schwergewichte wie die Bank of America, JP Morgan, die Royal Bank of Canada, Credit Suisse, UBS, die Deutsche Bank sowie die Commerzbank dabei.

Eine gängige Begriffserklärung lautet, die Blockchain sei wie ein digitaler Kontoauszug für Transaktionen zwischen Computern, der jede Veränderung genau erfasst und sie dezentral und transparent auf allen beteiligten Rechnern speichert. Alle Transaktionen werden in Blocks zusammengefasst, die jeweils mit sämtlichen vorangegangenen Transaktionen verkettet sind (Kette = chain).

Fachlich liegt das disruptive Potenzial der Technologie u. a. darin, dass sie de facto einmalige, individuelle digitale Informationen bzw. Daten schafft. Deren digitale Singularität ermöglicht es, ihnen einen monetären Wert zu geben, wie z. B. bei den Bitcoins. Nicht nur der individuelle Bargeldschein im Portemonnaie besitzt dann einen Wert, sondern z. B. auch das virtuelle Geld auf dem Smartphone.

Damit ist eine Geldtransaktion etwa direkt zwischen einem Lieferanten in China und seinem Kunden in Deutschland möglich, und zwar ohne Beteiligung der Banken, ohne die gängigen Dokumente – quasi ein digitales Zug-um-Zug-Geschäft.

Ein zentrales Register wie in einer Börse (oder einer staatlichen Behörde) kann damit ebenfalls entfallen. Das Netz und der Teilnehmer übernehmen die Kontrolle darüber, dass eine Zahlung echt ist, Geld den Besitzer wechselt und der Zahler tatsächlich über dieses Geld verfügt. Alle wissen alles (nur die Namen der Teilnehmer werden anonymisiert). Das dezentrale Wissen macht Fälschungen zwar nicht unmöglich, aber hinreichend kompliziert.

Bis zur Marktreife der Technologie sind noch viele Hürden zu nehmen: Transaktionen verbrauchen eine Unmenge an Strom und Speicherplatz, steuer- und aufsichtsrechtliche Fragen sind zu klären, die geld- und währungspolitischen Rahmenbedingungen sind vollkommen offen. Offen ist insbesondere, ob sich die Investitionen lohnen werden.

Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen, Licht ins Dunkel zu bringen. Als Produkthaus kennen wir uns in der maßgeblichen Technologie aus. Unsere Produkte beruhen seit Jahren auf den kryptografischen Verfahren, die der Blockchain-Technologie zugrunde liegen. Wir vermitteln Ihnen die Basis, damit Sie sich ein eigenes Urteil bilden können. Wir führen Impact-Analysen für Sie durch und begleiten Sie bei der Einordnung für Ihr Unternehmen, Vorstudien und Projektplanungen.