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Basel III Newsletter

EZB setzt Negativzins – Fahrenschon kritisiert EZB – Schattenbanken sollen reguliert werden

Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen erneut gesenkt und für kurzfristige Einlagen sogar Negativzins eingeführt. Das kritisieren führende Vertreter der Bankenbranche hart. Sparkassen-Präsident Fahrenschon moniert eine Enteignung der Sparer. ZEW-Chef Fuest warnt, diese Politik führe zu einer Blase am Immobilien- und Aktienmarkt. Ob in Folge der Niedrigzinsen wie gewünscht mehr Firmenkredite vergeben werden, bleibt fraglich. Laut Standard & Poor´s fehlen dem Mittelstand im Euroland 500 Milliarden Euro.

Insgesamt stünden Europas Banken jedoch inzwischen besser da, meint Finanzminister Schäuble. Am besten geht es der Bayerischen Landesbank, die im Bloomberg-Ranking der stärksten Banken auf Platz 6 landet. Sorgen macht hingegen weiterhin die Skandalbank HRE, der die Manager davonlaufen.

EZB setzt Negativzins – Fahrenschon kritisiert EZB – Schattenbanken sollen reguliert werden

Business Intelligence

Banken-IT enttäuscht Regulierungsbehörden (silicon.de 10.07.2014)

Eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Regulierungsbehörden und den technischen Möglichkeiten der Banken für die Einhaltung von Vorgaben und Berichtspflichten stellen mehrere Studien fest. Doch scheint in vielen Instituten eine auf längere Sicht angelegte Strategie zu fehlen.

Banken-IT enttäuscht Regulierungsbehörden (silicon.de 10.07.2014)

Business Intelligence

"Kaum strategische BI-Planung in der Finanzindustrie" (ITweb.tv)

Interview von Martin Schindler, silicon.de, mit Ursula Besbak, PPI AG, anlässlich der TDWI-Konferenz 2014 in München

"Kaum strategische BI-Planung in der Finanzindustrie" (ITweb.tv)

Bankenregulierung

BCBS 239: Regulierung mit hohem Nutzen (P. Hoffner, S. Dhamotharan, Die Bank 7/2014)

Im Regulierungsreigen von Basel III bis MaRisk zählt BCBS 239 zu den Vorschriften, die Banken in Deutschland großes Kopfzerberechen bereiten. Die Grundsätze zur künftigen Risikoberichterstattung geben den Risikomanagern und Dateningenieuren einen mächtigen Berg Hausaufgaben auf. Damit einher geht auch ein ökonomischer Druck. Vorreiterinstitute, die Datenmanagement als Asset betrachten und Risiko- und Finanzdaten integrieren, verschaffen sich Wettbewerbsvorteile. Sie ersparen sich aufwendige Datenabgleiche zwischen verschiedenen Datenquellen. Das führt zu signifikanten Effizienzsteigerungen. Diese können so stark ausfallen, dass die Beseitigung aktueller Defizite im Risikoreporting ein Vielfaches der nötigen Investitionen einbringen wird.

BCBS 239: Regulierung mit hohem Nutzen (P. Hoffner, S. Dhamotharan, Die Bank 7/2014)

Bezahlverfahren

Online-Zahlungsverkehr: Sicher oder bequem (S. Litschke, Betriebswirtschaftliche Blätter 01.07.2014)

PayPal & Co. setzen Banken und Sparkassen massiv unter Druck, glaubt BBL-Kolumnist Sebastian Litschke. An der Online-Kasse steht kein Banksymbol, sondern Sofortüberweisung.de oder ClickandBuy. Die Folge: Geldhäuser werden immer weniger wahrgenommen, der Kontakt zu Kunden droht abzureißen und wertvolle Informationsquellen versiegen.

Online-Zahlungsverkehr: Sicher oder bequem (S. Litschke, Betriebswirtschaftliche Blätter 01.07.2014)

Code of Conduct Versicherungsmarkt

Umsetzung des Code of Conduct schwieriger als erwartet (PPI FORUM)

Für 122 Versicherer in Deutschland ist Halbzeit bei der Umsetzung des Datenschutzkodex Code of Conduct (CoC). Ein Zwischenfazit ergibt: Viele Planer in den Versicherungen müssen den geschätzten Aufwand nach oben korrigieren, teilweise um 60 Prozent.

Umsetzung des Code of Conduct schwieriger als erwartet (PPI FORUM)