Aktuelles und Publikationen

Gut zu wissen

Versicherungsbetrieb

Kampf den alten IT-​​Plattformen: Ver­si­che­rer ent­de­cken Standardlösungen (T. Kohl, IT Finanzmagazin 06.11.14)

Regu­la­rien, digi­tale Trends und gestie­gene Kun­den­er­war­tun­gen brin­gen die Alt­sys­teme deut­scher Ver­si­che­rer an ihre Gren­zen. Statt wie gewohnt die teu­ren, war­tungs­an­fäl­li­gen und unfle­xi­blen IT-​​Plattformen not­dürf­tig zu ergän­zen, fas­sen mehr Asse­ku­ran­zen Stan­dard­lö­sun­gen ins Auge. Diese haben viele der aktu­el­len IT-​​Megatrends inte­griert, wie die Stu­die „IT-​​Plattformen für den Ver­si­che­rungs­be­trieb“ des Soft­ware– und Bera­tungs­hau­ses PPI AG zeigt.

Kampf den alten IT-​​Plattformen: Ver­si­che­rer ent­de­cken Standardlösungen (T. Kohl, IT Finanzmagazin 06.11.14)

Bezahlverfahren

Kontroll- und Vertrauensverlust erfordert mehr Schulterschluss (S. Litschke, Cards 4/2014)

Noch genießen Kreditinstitute und Kartenorganisationen im Zahlungsverkehr einen starken Vertrauensbonus der Verbraucher. Mit der Öffnung der Kontoschnittstelle für neue Anbieter durch die PSD II drohen Banken die Kontrolle zu verlieren, riskieren aber gleichzeitig Imageschäden im Missbrauchsfall. SecuRe Pay würde dieses Ungleichgewicht wieder aushebeln. Doch auch dann könnte der Vertrauensbonus der etablierten Player rasch abnehmen. Denn auch die Zahlungsanbieter arbeiten an einer Verbesserung der Sicherheit – ohne Einbußen bei der Bequemlichkeit. Wenn Banken das "Cockpit" des Zahlungsverkehrs zurückerobern wollen, kann das nur gemeinsam gelingen. Die bisherigen Initiativen überzeugen dagegen nicht.

Kontroll- und Vertrauensverlust erfordert mehr Schulterschluss (S. Litschke, Cards 4/2014)

Solvency II

Das „GIGO-Prinzip“. Solvency II fordert Versicherungsbetriebe (A.-W. Bach, SAS, versicherungsbetriebe 4/2014)

Von 2016 an müssen Versicherungsvorstände

dafür gerade stehen, dass ihre Solvency-II-Berichte an die Finanzaufsicht korrekt sind. Bis sie das guten Gewissens tun können, haben die meisten Versicherer noch einige Hausaufgaben in Sachen Datenqualität zu erledigen.

Das „GIGO-Prinzip“. Solvency II fordert Versicherungsbetriebe (A.-W. Bach, SAS, versicherungsbetriebe 4/2014)

Zahlungsverkehr

Studie Zahlungsverkehr: Daten­men­gen explo­die­ren: das DTA-​​zu-​​XML-​​Problem (IT Finanzmagazin)

Auf der einen Seite führt bereits SEPA und Basel III dazu, dass immer mehr Daten immer schnel­ler ver­ar­bei­tet wer­den müs­sen. Auf der ande­ren kommt das XML-​​Format hinzu, das zum Stan­dard wird. Es ist zwar fle­xi­bler - aber lei­der auch 2–4 mal grö­ßer als DTA/​DTAZV. So explo­die­ren die Daten­men­gen. Für 73 Pro­zent der Ban­ken ist das zwar ein beson­ders wich­ti­ges Thema — aber nur ein Vier­tel haben bereits ein Pro­jekt in Pla­nung um das Pro­blem in den Griff zu bekom­men. PPI und ibi rese­arch zei­gen in der 53-​​seitigen Stu­die „Exzel­lenz im Zah­lungs­ver­kehr“ (ab 4. Novem­ber ver­füg­bar), wo es in der Banken-​​IT brennt.

Studie Zahlungsverkehr: Daten­men­gen explo­die­ren: das DTA-​​zu-​​XML-​​Problem (IT Finanzmagazin)

Versicherungsbetrieb

IT-Plattformen: Abkehr vom Oldtimer (T. Kohl, Versicherungsforen Leipzig 05.11.2014)

Wartungsanfällig, teuer, langsam: Die IT-Systeme der Versicherungsbranche sind in die Jahre gekommen. Neue Anforderungen wie schnellere Produkteinführungszyklen oder notwendige Maklerschnittstellen können die eigenentwickelten Oldtimer nicht erfüllen. Eine Alternative bieten Standardlösungen, wie eine PPI-Studie zeigt.

IT-Plattformen: Abkehr vom Oldtimer (T. Kohl, Versicherungsforen Leipzig 05.11.2014)

Basel III Newsletter

Stresstest-Ergebnis – lockere Geldpolitik – Apple Pay

Nun stehen sie fest, die Ergebnisse des Stresstests der Europäischen Zentralbank (EZB). Die europäische Finanzwelt hat sie mit Spannung erwartet. 25 europäische Banken können nach der Analyse nicht mit extremen Situationen fertig werden und müssen bei ihrer Liquidität nachbessern. Deutsche Geldhäuser sind größtenteils glimpflich davon gekommen. In Österreich fiel die ÖVAG durch, von der bereits vorher bekannt wurde, dass sie teilabgewickelt wird. In Italien haben gleich neun Banken Probleme. Doch nicht nur in Südeuropa gibt es Schwierigkeiten, die Bedingungen von Basel III zu erfüllen: Auch indischen Banken fehlt Eigenkapital. US-Amerikanische Banken sind laut Internationalem Währungsfonds (IWF) besser aufgestellt und haben ein besonders tragfähiges Geschäftsmodell.

Unterdessen hält die lockere Geldpolitik in den USA und Europa an. Dafür ernten die Notenbanken allerdings Kritik, unter anderem von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.

Stresstest-Ergebnis – lockere Geldpolitik – Apple Pay