Fachartikel

Informationen von PPI-Experten

Aktuariat

Lebensversicherer zu Innovationen gezwungen (T. Gillessen, T. Theis, ZfVW 1/2016)

Das Marktumfeld bedroht die Kapitalrendite der Lebensversicherungsunternehmen, im schlimmsten Fall droht sogar die Insolvenz. Ob Niedrigzinsphase oder Solvency II, Versicherer müssen handeln. Durch ein effizientes Produktportfoliomanagement kann die Gesamtrentabilität sichergestellt werden. Mit zeitgemäßen Produkten können die Assekuranzen zudem gezielt Zielgruppen ansprechen, die bislang nicht im Fokus standen.

Lebensversicherer zu Innovationen gezwungen (T. Gillessen, T. Theis, ZfVW 1/2016)

IDD (IMD2)

IDD-Studie: Versicherer halten an Multikanalstrategien fest (A. Hinz, S. Däsler, Versicherungsbote 07.01.2016)

Die IDD-Vermittlerrichtlinie wird nicht zum Ausdünnen im Versicherungsvertrieb führen. Die Mehrheit der Versicherer in Deutschland plant keine Reduktionen bei Vertriebskanälen. Die Bestandprovisionen werden einen größeren Umfang an der Gesamtvergütung ausmachen, und es wird mehr Berater, weniger Verkäufer geben. Dies sind Ergebnisse der Entscheider-Studie „IDD-Umsetzung in deutschen Versicherungsunternehmen“ der Unternehmensberatung PPI AG.

IDD-Studie: Versicherer halten an Multikanalstrategien fest (A. Hinz, S. Däsler, Versicherungsbote 07.01.2016)

Risikomanagement

How will robo advisory and digital wealth management evolve in 2016? (Dr. Papenbrock, LinkedIn 23.12.2015)

Many human and robo advisory approaches today use some sort of celebrated, Nobel price winning Markowitz approach from the 1950s. Modern Portfolio Theory (MPT) is an important formalism for diversified investment but remember: it is a theory and empirical reality looks different. The idea of diversification is still valid but these methods, although still widely used, are rather inefficient and fragile in practice. Investment clients might receive suboptimal portfolios in terms of diversity and risk-adjusted returns.

How will robo advisory and digital wealth management evolve in 2016? (Dr. Papenbrock, LinkedIn 23.12.2015)

Digitalisierung

Banken können Effizienz um 30 Prozent steigern (D. Dose + J. Schmidt, gi geldinstitute 5/2015)

Adaptive Case Management: Banken in Deutschland stoßen im Prozessmanagement an ihre Grenzen. Aktuell haben die Institute knapp ein Drittel ihrer Prozesse digitalisiert. Viele Abläufe lassen sich jedoch nur eingeschränkt automatisieren. Das betrifft etwa die Finanzierung großvolumiger Investitionsvorhaben, wie Projekt- und umfangreiche Immobilienfinanzierungen.

Banken können Effizienz um 30 Prozent steigern (D. Dose + J. Schmidt, gi geldinstitute 5/2015)

HQLA

Portfolio-Ultraschall: Automatisierte „Gesundheitsprüfung“ von Kapitalanlagen (Dr. Papenbrock, Banken-Times Spezial Banksteuerung/Treasury 5/2015)

Die Robustheit der Performance von Kapitalanlagen institutioneller Investoren rückt aktuell stark in den Fokus. Das hat zum einen ökonomische Gründe, denn der Ertragsrückenwind der vergangenen 30 Jahre lässt bei vielen liquiden Assetklassen nach und die Branche hat mit dem Zinsumfeld zu kämpfen. Die Folge ist, dass Risiken und Chancen noch differenzierter betrachtet werden müssen, da die Bedeutung der Vermögenserträge am Gesamtüberschuss ungebrochen hoch ist. Zum anderen verschärfen sich die Kapitalanforderungen weiter und die Aufsicht interessiert sich immer mehr für die Krisenfestigkeit der Anlagen. Die Komplexität des Risikomanagements aufgrund interner wie externer Anforderungen steigt parallel. Wie sollen Kapitalanlagen trotz schwierigem Marktumfeld, steigender Komplexität und hoher aufsichtsrechtlicher Anforderungen also weiterhin profitabel bleiben?

Portfolio-Ultraschall: Automatisierte „Gesundheitsprüfung“ von Kapitalanlagen (Dr. Papenbrock, Banken-Times Spezial Banksteuerung/Treasury 5/2015)

Zahlungsverkehr

MaSI: Deutsche Banken sind gerüstet (M. Titsch, Die Bank 8/2015)

Im November 2015 treten die Mindestanforderungen an die Sicherheit von Internetzahlungen (MaSI) in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen Banken und andere Zahlungsdienstleister strengere Vorschriften bei Online-Bezahlvorgängen beachten. Die Mehrheit der Institute ist grundsätzlich vorbereitet. Einige der neuen Regelungen erfüllen sie bereits. Andere führen wahrscheinlich zu mehr Aufwand, wie die neuen Standards zur Überwachung von Transaktionen und Systemen.

MaSI: Deutsche Banken sind gerüstet (M. Titsch, Die Bank 8/2015)