Risikomanagement

Correlation@Risk: Mit feineren Methoden Finanzmarktverwerfungen vorhersagen (PPI FORUM)

Die Finanzkrise hat die meisten Risikomanagementsysteme überfordert. Klassische Diversifikationsprogramme zur Kapitalallokation waren nicht geeignet, weshalb in der Praxis konservativ von vollständig korrelierten Risiken ausgegangen wird.

Dies wirkt sich stark auf die Risikokapitalbindung aus und verhindert Anreize zur Freisetzung. „Systeme zur realitätsgetreuen Abbildung der Marktdynamiken sind daher erforderlich“, sagt Dr. Jochen Papenbrock, Management Consultant bei PPI. PPI hat eine explorative Methode entwickelt, um Strukturbrüche frühzeitig zu erkennen. Es lassen sich Steuerungsimpulse für die Risikotragfähigkeit ableiten sowie krisenbedingte Risikokonzentrationen vermeiden.

Systematisch die Marktdynamiken erfassen

Das System liefert alle potenziell möglichen Korrelationsszenarios, insbesondere auch im Krisenmodus (Correlation@Risk) und in Erholungsphasen, um weniger prozyklisch navigieren zu können. Risikomanagern nützt der Ansatz zudem beim Design von Stresstests. Investoren erfassen die Marktdynamiken durch Korrelationscluster-Tracking, um ihre Investmentprozesse zu verbessern und stabile Handelsstrategien zu entwickeln. „Mit unserer Methode gibt es wieder ein ‚Free Lunch in Finance‘: die dynamische Diversifikation“, so Dr. Papenbrock.

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