SEPA

"Der Blick von außen hilft immer." (PPI FORUM)

Interview mit Anja Seidel, Teamleiterin im Bereich IT und Leiterin des Gesamtprojekts „SEPA“ bei Direct Line

Frau Seidel, was hat sich aus Ihrer Sicht durch SEPA verändert?

SEPA ist nicht nur die Umstellung auf IBAN und BIC. Der gesamte Datenaustausch mit der Bank inklusive Fristen wurde geändert. Insgesamt ist das bestehende effektive Zahlungsverkehrssystem gegen ein umständlicheres ausgetauscht worden.

Bezogen auf die SEPA-Einführung in Ihrem Haus: Was war die besondere Herausforderung?

Es kommt nicht alle Tage vor, die gesamten Finanzprozesse anpassen zu müssen. Deshalb war SEPA ein kritisches Vorhaben. Wir wollten die hart erarbeitete Qualität unserer Zahlungsprozesse nicht gefährden. Unser Motto war: „So wie vorher.“ Das heißt, für Kunden und Mitarbeiter soll sich möglichst nichts ändern. Dafür brauchten wir fundierte Tests, die über eine Konvertierung hinausgehen. Die Banken boten hierfür keine ausreichende Unterstützung. Deshalb schlossen wir die Lücke mit dem SEPA-Testservice von PPI.

Wie lief die Zusammenarbeit mit PPI konkret ab?

Direkt nach dem Abschluss der Konzeptionsphase haben wir uns schon mit PPI zusammengesetzt und gemeinsam ein Testrahmenkonzept geschrieben. Zudem übernahm PPI das Review der Testfälle. In der eigentlichen Testphase unterstützte PPI uns bei der Steuerung der Testabläufe. Von Vorteil war zudem, dass uns dieselbe PPI-Mitarbeiterin konzeptionell und auch operativ betreute.

Wovon haben Sie am meisten von der externen Unterstützung profitiert?

Der Blick von außen hilft immer, denn sich selbst zu testen, ist schwierig. In diesem konkreten Fall konnte PPI bei vielen Dingen einspringen, die Banken als Service nicht anboten. Wir erhielten einen Ende-zu-Ende-Test für die komplette SEPA-Kommunikation. Was zudem die Arbeit der Testmannschaft extrem erleichtert hat, war die Steuerung der Tests über die Empfänger-IBAN. Wir brauchten nur die zwei Endziffern tauschen, um das Szenario anzupassen.

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