Data Warehouse

PPI trifft den Nerv auf der TDWI 2015

Die aktuellen Data-Warehouse-Systeme machen der Finanzindustrie Probleme: Sie sind zu unflexibel, um fachliche Anforderungen befriedigend umsetzen zu können, was zu einem Rückstau führt. Der Aufwand für die Weiterentwicklung in die Jahre gekommener DWH-Landschaften ist häufig zu groß. Und die meisten Systeme sind mehr als 10 Jahre alt. Diese Ergebnisse der Studie DWH-Sanierung 2015 trafen den Nerv der 1.300 Teilnehmer bei der diesjährigen TDWI-Konferenz in München.

„Mängel in Governance und der fachlichen Architektur sind für die 70 Experten aus Banken und Versicherungen die größten Schwachstellen“, sagt PPI-BI-Manager Erik Purwins, der die gemeinsame Studie von PPI AG und TDWI referierte. „Trotzdem befürworten es 40 Prozent, die bisherige DWH-Landschaft zu erhalten. Nur 27 Prozent würden alles neu bauen.“ Entsprechend ließen sich 80 Besucher das dreistufige PPI-Vorgehensmodell zur DWH-Sanierung am Messestand erläutern. Interessierten Finanzunternehmen präsentiert PPI die komplette Studie DWH-Sanierung 2015 gerne persönlich.

Um handlungs- und zukunftsfähig zu bleiben und Investitionen zu sichern, sind auch technische Verbesserungen gefragt. Mit Lasttests lassen sich die Leistungsgrenzen von BI- und DWH-Systemen ermitteln, um bei hoher Nutzungsfrequenz den Datenfluss geschmeidig zu halten. „Die Betreiber identifizieren Engpässe und können die Stabilität und Performance ihrer Systeme nachhaltig verbessern“, sagt Erik Purwins. In seinem Vortrag Take a BITe – BI Testing stellte er dafür effektive Werkzeuge und Methoden vor.

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