SEPA

Studie zum SEPA-Endspurt: Noch sind große Kraftanstrengungen nötig (PPI FORUM)

Deutschlands Banken und Versicherer sind bei der SEPA-Einführung deutlich vorangeschritten. Das zeigt die vierte PPI-Umfrage zum SEPA-Readiness-Index. Die erste Befragung fand im August 2012 statt, die zweite im November 2012, die dritte im April 2013.

„Dank enormer Kraftanstrengungen in den vergangenen Monaten werden deutsche Finanzunternehmen zum SEPA-Stichtag am 1. Februar 2014 SEPA-ready sein“, sagt Dr. Hubertus von Poser, Studienleiter und Zahlungsverkehrsexperte bei PPI. Dafür nehmen inzwischen 77 Prozent der Kreditinstitute und 83 Prozent der Versicherungsunternehmen externe Unterstützung in Anspruch. Im April dieses Jahres waren es lediglich 60 Prozent aller Finanzunternehmen.

Finanzunternehmen haben Notfallpläne für säumige Kunden

Wie gut wiederum die jeweiligen Geschäftskunden auf SEPA vorbereitet sind, wird sich erst noch zeigen. „In vielen Unternehmen und Vereinen sind die SEPA-Umstellungen derzeit noch mangelhaft oder fehlen gänzlich“, sagt Dr. von Poser.

Für den Fall, dass eine signifikante Anzahl an Kunden ihre eigenen Systeme noch nicht rechtzeitig zum SEPA-Start umgestellt hat, verfügt knapp die Hälfte der Banken und Versicherungsunternehmen bereits über einen Notfallplan. „Viele weitere Finanzunternehmen konzeptionieren derzeit entsprechende IT- und Kommunikationslösungen“, so Dr. von Poser.

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