Studien und White Paper

Trends und Entwicklungen der Branche

Zahlungsverkehr

Elektronische Identifikation (eID) - Grundlagen, Anwendungsspektrum und zukünftige Nutzung (R. Keller)

Vor dem Hintergrund immer weiter fortschreitender Digitalisierung im geschäftlichen und privaten Umfeld stehen wir vor der Herausforderung, bisherige manuelle Vorgänge durch entsprechende elektronische Abläufe zu ersetzen. Wo z. B. bislang die Vorlage eines Ausweisdokuments zur Identitätsfeststellung einer Person in personengestützten Arbeitsabläufen erforderlich war, ist in vollautomatisierten, digitalen Workflows adäquater Ersatz in Form von eIDs zu finden. Innerhalb Europas existiert eine Vielzahl unterschiedlicher eID-Schemata, deren jeweilige nationale Durchdringung unterschiedliche Ausprägungen besitzt. Durch die eIDAS-Verordnung der Europäischen Union sollen einheitliche Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Verwendung der eID geschaffen werden. Deutschlands nationale eID-Lösung, der neue Personalausweis (nPA) mit elektronischer Identifikations- und Signaturfunktion, eröffnet in diesem Zusammenhang Einsatzszenarien, auf die dieses Whitepaper näher eingeht.

Elektronische Identifikation (eID) - Grundlagen, Anwendungsspektrum und zukünftige Nutzung (R. Keller)

IDD (IMD2)

Studie: Versicherer schieben IDD-Implementierung vor sich her (Versicherungsforen Leipzig, 15.01.16)

Die EU-Vermittlerrichtlinie Insurance Distribution Directive IDD (ehemals IMD 2) hat inzwischen eine weitere Hürde auf dem Weg zur Umsetzung genommen. Am 24. November 2015 beschloss das Europäische Parlament die Reform. Ein Weckruf für die Assekuranz, denn mehr als die Hälfte der Versicherer hat sich mit der Informationssammlung zum Thema IDD noch gar nicht befasst.

Studie: Versicherer schieben IDD-Implementierung vor sich her (Versicherungsforen Leipzig, 15.01.16)

Bankenregulierung

Erfolgsfaktoren für eine fristgerechte Umsetzung der BCBS-239-Grundsätze

Der dritte Fortschrittsbericht zur Umsetzung der BCBS-239-Grundsätze stellt Erwartungen des Baseler Ausschusses und Ergebnisse der vorherigen Fortschrittsberichte dem aktuellen Stand der Umsetzung gegenüber. Danach ist es ein kritischer Erfolgsfaktor für eine fristgerechte BCBS-239-Compliance, dedizierte Governance-Strukturen zu etablieren. Gerade die großen Infrastruktur-Projekte, die die meisten Institute mittlerweile aufgesetzt haben, werden als größte Hürde für eine fristgerechte Umsetzung wahrgenommen. Lücken sieht der Bericht auch bei der Erfüllung der Grundsätze zu Genauigkeit, Präzision und Anpassungsfähigkeit sowie im Verständnis, wie die Grundsätze voneinander abhängen. Der Baseler Ausschuss empfiehlt den Instituten, im Jahr 2016 ihre BCBS-239-Compliance frühzeitig prüfen zu lassen und ggf. Maßnahmenkataloge zu erstellen.

Erfolgsfaktoren für eine fristgerechte Umsetzung der BCBS-239-Grundsätze

Risikomanagement

Quantifizierung operationeller Risiken: Modellkonzeption und Implementierung

Banken und Versicherungen müssen ihre operationellen Risiken quantifizieren – regulatorisch in Säule I wie auch ökonomisch in Säule II. Dafür stehen zahlreiche Methoden und Modelle zur Verfügung. Eine Analyseplattform für das OpRisk-Management muss möglichst flexibel und anpassungsfähig sein, damit das Risikocontrolling effizient und wirtschaftlich arbeiten kann. Analyse-Frameworks wie Base SAS® und Open Source R geben Endnutzern die benötigte Flexibilität, sollten jedoch an die professionellen Anforderungen angepasst werden. Das Whitepaper zeigt exemplarisch die ideale Symbiose von fachlicher Modellkonzeption und technischer Implementierung auf.

Quantifizierung operationeller Risiken: Modellkonzeption und Implementierung

Risikomanagement

Die Re-Kalibrierung des IKS – eine komplexe Anforderung aus SREP

Die Beurteilung des Internen Kontrollsystems (IKS) ist ein zentraler Baustein der Leitlinien zum einheitlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (SREP). Obwohl viele Elemente des IKS bereits in der Finance-Abteilung etabliert sind, sollten sich Banken nicht täuschen lassen. SREP erfordert es, das IKS auf das gesamte Institut auszuweiten und die Schlüsselprozesse und Schlüsselkontrollen allen Stakeholdern transparent zu machen. Nur so lässt sich eine hohe Akzeptanz für das IKS erzeugen. Dies ist ein zentraler Faktor für eine erfolgreiche Gesamtbeurteilung im SREP. So können Maßnahmen der Aufsicht wie höhere Eigenkapitalanforderungen vermieden werden. Das Ziel der SREP-konformen Re-Kalibrierung des IKS kann in vier Schritten erreicht werden.

Die Re-Kalibrierung des IKS – eine komplexe Anforderung aus SREP

Digitalisierung

Digitalisierung bei Versicherungsgesellschaften. Ist eine vollständige Digitalisierung der Wertschöpfungskette sinnvoll?

„Digitalisierung“ ist ein wichtiges Handlungsfeld für IT, Betrieb und Vertrieb. Die Systematisierung von PPI kann ein einheitliches Verständnis von Digitalisierung im Unternehmen schaffen und visualisiert den Zusammenhang der Digitalisierungsstrategien. Der Ansatz des zweigleisigen Vorgehens versetzt Unternehmen in die Lage, auch dann Digitalisierungsvorhaben umzusetzen, wenn Barrieren wie fehlende Systemarchitekturen einen ganzheitlichen Ansatz verhindern.

Digitalisierung bei Versicherungsgesellschaften. Ist eine vollständige Digitalisierung der Wertschöpfungskette sinnvoll?