Luzerner Kantonalbank setzt auf PPI-EBICS (PPI FORUM)

Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) setzt als dritte Schweizer Bank und als erste Kantonalbank auf den internetbasierten Electronic-Banking-Standard EBICS. Ab Oktober 2014 wird EBICS in ihrer Firmenkundenschnittstelle LUKB-Direkt angeboten. Bereitgestellt wird der hochverfügbare, multibankfähige Zahlungsverkehrsstandard auf Basis des Electronic-Banking-Systems TRAVIC von PPI.

Die LUKB arbeitet künftig mit EBICS, dem multibankfähigen Electronic Banking Internet Communication Standard. In Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Finanzplätzen hat sich EBICS bereits als Zahlungsverkehrsstandard im irmenkundensegment etabliert. Auch Schweizer Großbankensetzen auf das webbasierte Übertragungsprotokoll. „Dieser weit verbreitete Standard ermöglicht der Software-Industrie und den Finanzinstituten eine Vereinheitlichung bei der Kommunikation und den Sicherheitsservices analog zu der Normierung SEPA und dem weltweiten Standard ISO 20022“, erklärt Markus Ruggiero, Leiter Cash Management Services bei der Luzerner Kantonalbank. Die LUKB gehört zu den größten Kantonalbanken der Schweiz und ist in der ganzen Deutschschweiz eine anerkannte Partnerin von inhabergeführten Firmen.

„Für die LUKB ist es wichtig, sich ganz vorn beim Kunden und über das gesamte Supply Chain Management mit innovativen, passgenauen Lösungen zu etablieren“, sagt Ruggiero. Nebst SEPA Direct Debit (SDD) und SEPA Credit Transfer (SCT) gehört EBICS in vollem Umfang dazu. Der Zugang zu SEPA mit allen Meldungstypen sowie die Doppelunterschrift für die Integration ins LUKBPortal, auf Tablets und Smartphones werden später schrittweise ergänzt. „Mit diesen Leistungen werden wir das Angebot für unsere Firmenkunden noch attraktiver machen. Denn mit dieser Lösung sind wir kompatibel mit jedem Unternehmen, und wir werden unserem Anspruch als Unternehmerbank noch mehr gerecht“, so Ruggiero.

Basis ist TRAVIC von PPI

Bereitgestellt wird die neue Firmenkundenschnittstelle der LUKB auf Basis von TRAVIC, einem Electronic-Banking-System für den umfassenden Zahlungsverkehr, das von PPI hergestellt wird. „EBICS auf der Basis von TRAVIC ermöglicht mehr Mobilität im Zahlungsverkehr, weil Anweisungen für Transaktionen direkt über das Internet übertragen und ausgeführt werden, sobald die Freigaben vorhanden sind“, sagt Dr. Hermann Fürstenau, Sales Manager und Zahlungsverkehrsexperte bei PPI. Bei der LUKB wird die neue Firmenkundenschnittstelle vom Schweizer Vertriebspartner RECON implementiert. „Mit PPI und der Firma RECON, die auf Formate, Standards und Prozesse im elektronischen Zahlungsverkehr spezialisiert ist, sind zwei Profis am Werk, die unsere Firmenkundenschnittstelle LUKB-Direkt für die Marktanforderungen auf den neuesten Stand bringen und dort halten werden“, sagt Ruggiero.

EBICS garantiert schnellen und sicheren Zahlungsverkehr

Das EBICS-Protokoll wird in der Regel von Firmenkunden als integrierter Bestandteil ihrer ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) eingesetzt, um den elektronischen Zahlungsverkehr abzuwickeln. Typische Transaktionen sind die Erteilung von Zahlungsaufträgen oder der Bezug von Kontoauszügen und Gutschriftanzeigen. Für die Freigaben können elektronische Unterschriften verwendet werden. Entweder müssen zwei unterschriftsberechtigte Personen des Kreditinstitutes ihre jeweilige A- oder B-Unterschrift leisten oder ein hochgestellter Entscheider initiiert die Übertragung mit seiner Einzelunterschrift. Als hochverfügbarer und kostengünstiger Standard kann EBICS das notwendige Datenvolumen dann sicher und schnell bewältigen. „Die Luzerner Kantonalbank wird ihre Firmenkundenschnittstelle gemäß den Schweizer Richtlinien, erarbeitet durch die SIX-Arbeitsgruppe EBICS, in der aktuellen EBICS-Version 2.4 umsetzen“, so Dr. Fürstenau.

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