Fachartikel

Informationen von PPI-Experten

PSD II

PSD beinhaltet viele neue Baustellen (S. A. Haß, B. Först, Die Bank 6.2014)

Mit der Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive, PSD) hat die EU einen einheitlichen Rechtsrahmen für Euro-Zahlungen im Binnenmarkt geschaffen. Die bisherige Richtlinie wurde aufgrund aktueller technischer Entwicklungen umfangreich überarbeitet. Mit der Verabschiedung der PSD II wird zwar erst Anfang 2015 gerechnet, doch für alle Kreditinstitute, die nicht nur darauf reagieren wollen, besteht jetzt Handlungsbedarf. Aufgrund der zahlreichen Änderungen ist es ratsam, sich rechtzeitig zu informieren, um späteren Überraschungen vorzubeugen. Die Handlungsfelder sind zum Beispiel im schwindenden bedingungslosen Erstattungsrecht für Lastschriften, bei der Einführung eines dritten Zahlungsdienstleisters und im Wegfall einiger Ausnahmen zu finden.

PSD beinhaltet viele neue Baustellen (S. A. Haß, B. Först, Die Bank 6.2014)

Compliance IDD (IMD2)

IMD2 stresst Versicherungsbranche (A. Hinz, S. Däsler, vb versicherungsbetriebe 2/2014)

Vermittlerrichtlinie IMD2 wird zum Stresstest. Nach aktuellem Stand haben die Versicherer nach Inkrafttreten der geänderten Vermittlerrichtlinie 18 Monate Zeit bis zur verbindlichen Umsetzung. Ein enges Zeitfenster, um strategische Entscheidungen zu treffen. Für die Assekuranzen stellt sich die zentrale Frage: „Welche Produkte, für welche Kunden, über welchen Vertriebsweg, mit welchem Vergütungsmodell?“

IMD2 stresst Versicherungsbranche (A. Hinz, S. Däsler, vb versicherungsbetriebe 2/2014)

Bezahlverfahren

Versicherungen entdecken Potenzial von Paypal und Kreditkarte (E. Köhler, Zeitschrift für das Versicherungswesen 09/2014)

Versicherungskunden können ihren Beitrag vielleicht schon bald standardmäßig per Paypal und Kreditkarte über Tablet und Handy bezahlen. Denn Versicherer arbeiten an Lösungen, wie sie durch moderne Bezahlverfahren besseren Service und neue Produkte anbieten können.

Versicherungen entdecken Potenzial von Paypal und Kreditkarte (E. Köhler, Zeitschrift für das Versicherungswesen 09/2014)

Risikomanagement

Risikoevaluierung: Fed-Warnschuss für IT-Dinosaurier (Peter Hoffner)

Deutsche Banken blicken mit Sorge nach Washington. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat 30 Großbanken im Rahmen eines Stresstests dahingehend überprüft, ob deren Kapitaldecke einem Wirtschaftseinbruch standhält. Im zweiten Teil dieses Stresstests wurden zudem die Managementstrategien zum Erreichen der Eigenkapitaldecke beurteilt. Die meisten bestanden, doch ausgerechnet drei von vier der am Stresstest beteiligten Töchter europäischer Institute haben nicht bestanden. HSBC, RBS und Santander müssen nachbessern. Der Grund liegt laut Fed in qualitativen Mängeln in der Risikoevaluierung. Die Institute würden die Auswirkungen von Krisenszenarien auf ihren Umsatz und ihr Ergebnis falsch einschätzen.

Risikoevaluierung: Fed-Warnschuss für IT-Dinosaurier (Peter Hoffner)

Karriere

"Work Life Balance wird bei PPI großgeschrieben"

PPI ist für Bewerber und Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber. 2014 wurde das Unternehmen gleich zweimal durch das Great Place to Work® Institut Deutschland ausgezeichnet. Personalleiterin Annette Fink erläutert im Interview, was Arbeitgeberattraktivität bei PPI ausmacht.

"Work Life Balance wird bei PPI großgeschrieben"

Code of Conduct

Systemchecks für besseren Datenschutz (Tobias Kohl)

Der Datenschutzkodex des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bereitet Deutschlands Assekuranzen mehr Kopfzerbrechen als gedacht. Eine Sorge ist die korrekte Auslegung der Richtlinien des Code of Conducts (CoC). 69 Prozent der beigetretenen Versicherer fürchten, dabei Fehler zu machen. 82 Prozent der IT-Abteilungen rechnen damit, dass die Kosten höher werden als geplant, zeigt eine PPI-Studie.

Systemchecks für besseren Datenschutz (Tobias Kohl)