Fachartikel

Informationen von PPI-Experten

Risikomanagement

Finanzmarktnetzwerke – neue Technologie im Risiko und Asset Management (Dr. Papenbrock, Risiko Manager 20/2012)

Finanzmarktnetzwerke sind moderne empirische Modellierungsansätze, die hochdimensionale Marktdaten vereinfacht darstellen. Komplexe Preisdynamiken können auf diese Weise besser analysiert und mit herkömmlichen Modellen kombiniert werden. Die neue Technologie kommt bereits in den Bereichen Risikomanagement, Assetallokation, Portfoliokonstruktion, Trading/Hedging sowie der Marktanalyse zum Einsatz. Der vorliegende erste Teil einer zweitiligen Serie zu diesem Thema erläutert Hintergründe, Wirkmechanismen und Einsatzmöglichkeiten der Finanzmarktnetzwerke.

Finanzmarktnetzwerke – neue Technologie im Risiko und Asset Management (Dr. Papenbrock, Risiko Manager 20/2012)

Risikomanagement

Extremrisiken und unvorhersehbare Ereignisse (W. Gleißner und J. Papenbrock, Risiko Manager 5/2012)

Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise hat einige sehr wichtige Erkenntnisse der Ökonomie wieder einmal in Erinnerung gerufen: 1. Nicht vorhergesehene, schwerwiegende Ereignisse und rasante Kursbewegungen an den Kapitalmärkten (Crashs) sind wahrscheinlicher und schwerwiegender, als das die meisten traditionellen Prognose- und Risikomanagementmodelle indizieren. 2. Gerade makroökonomische Umfeldveränderungen (Schocks) gehören zu den offensichtlichen Risiken von Unternehmen. Sie werden aber im Vergleich zu den internen Risiken noch recht wenig beachtet. 3. Die Modelle für die Risikoquantifizierung, speziell bei Banken und Versicherungen, sind wie alle Modelle fehlerbehaftet und die verwendeten Parameter sind unsicher – und genau diese Modellunsicherheit wird selbst kaum berücksichtigt [Gleißner 2009, S. 14-22].

Extremrisiken und unvorhersehbare Ereignisse (W. Gleißner und J. Papenbrock, Risiko Manager 5/2012)

SW-Entwicklung

Verteilte Versionsverwaltungssysteme in der kommerziellen Java-Entwicklung (N. Stargardt, JavaSPEKTRUM 4/2012)

Verteilte Versionsverwaltung ist ein aktueller Trend und löst viele Probleme der bisher bevorzugten zentralen Versionsverwaltungssysteme. Damit stellt sich die Frage, ob sich ein Umstieg auf eine verteilte Versionsverwaltung lohnt. Der Artikel beleuchtet die Stärken und Schwächen der beiden Herangehensweisen und vergleicht die verteilten Versionsverwaltungssysteme Bazaar und git.

Verteilte Versionsverwaltungssysteme in der kommerziellen Java-Entwicklung (N. Stargardt, JavaSPEKTRUM 4/2012)

Risikomanagement

Monitoring kumulierter Risiken im Kreditportfolio (G. Berner, D. Brombacher, M. Beermann, Risiko Manager 03.01.2012)

Deutsche Banken rüsten technisch auf, um Klumpen-Risiken besser zu entdecken. Unternehmen sind heute immer undurchsichtiger miteinander vernetzt und stärker voneinander abhängig. Das gilt sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich. Die Kreditinstitute müssen enormen Aufwand betreiben, um die gesetzliche Pflicht zu erfüllen, verbundene Unternehmen bankintern zu einer Kreditnehmereinheit zusammenzufassen. Das heißt: Kumulierte Risiken haben für das Risikomanagement enorme Relevanz. Die Herausforderung besteht darin, diese Risiken zu entdecken und richtig einzustufen. Am Praxis-Beispiel der Einführung eines neuen Obligo-Auskunftssystems bei der Postbank wird illustriert, wie dies gelingt.

Monitoring kumulierter Risiken im Kreditportfolio (G. Berner, D. Brombacher, M. Beermann, Risiko Manager 03.01.2012)

SW-Entwicklung

Schnelle Webentwicklung in reinem Java mit Play (N. Stargardt, JavaSPEKTRUM 4/2011)

Webframeworks gibt es wie Sand am Meer. Ein weiteres zu evaluieren oder vorzustellen erscheint daher müßig, doch Play verspricht eine sehr hohe Produktivität (analog zu Grails oder Ruby on Rails) – und das bei reinem Java. Es ist auch eines der wenigen Frameworks, die das aufkommende Architekturmuster REST konsequent unterstützen. Bei Play sind URLs ein zentrales Element, und der Server ist zustandslos. Es lohnt sich also, Play einmal näher zu betrachten.

Schnelle Webentwicklung in reinem Java mit Play (N. Stargardt, JavaSPEKTRUM 4/2011)

SW-Entwicklung

Agile Softwareentwicklung braucht auch ein agiles Projektmanagement (H.-B. Kittlaus und H. Herde, Heise Developer 08.06.2010)

Wählen Unternehmen für Softwareprojekte ein agiles Entwicklungsvorgehen, steuern das Projekt aber mittels eines klassischen Projektmanagements, prallen zwei Welten aufeinander. Denn traditionelle Ansätze des Projektmanagements gehen generell von der Vorstellung der nahezu vollständigen Planbarkeit zu Projektanfang aus. Veränderungen werden als Störungen vom geplanten Ablauf interpretiert und behandelt. In agilen Methoden werden Veränderungen dagegen nicht nur als gegeben hingenommen, sondern sogar als positive, treibende Kräfte betrachtet. Eine agile Softwareentwicklung braucht somit auch eines agilen Projektmanagements.

Agile Softwareentwicklung braucht auch ein agiles Projektmanagement (H.-B. Kittlaus und H. Herde, Heise Developer 08.06.2010)