Data Warehouse

DW 2014 Zürich: Data Warehouses sanieren und Datenqualität verbessern

Big Data war das Schlagwort der DW Konferenz im November 2014 in Zürich. Auf der Veranstaltung des Internationalen Vereins für Business Intelligence und Data Warehousing (TDWI) diskutierten über 300 Teilnehmer die Bedeutung des Themas aus technischer (z. B. spaltenbasierte Datenbanken, Appliances, Echtzeitverarbeitung) sowie fachlicher Sicht (z. B. BCBS 239, Code of Conduct). Dabei fällt auf: „Nicht die technischen Möglichkeiten, sondern die Anforderungen der Anwender stehen im Mittelpunkt“, so Jens Diekmann, BI-Experte der PPI AG. „Also letztlich der optimale Nutzen der IT für die Fachlichkeit.“

Dieser Nutzen steht infrage, wenn der Datenhaushalt organisch zum Verhau anwächst und undurchdringbar wird. In seinem Vortrag zur Data-Warehouse-Sanierung fragte Diekmann provokant „Ist ihr DWH noch zu retten?“ und zeigte, wie sich mit einem strukturierten Vorgehen ein teurer Neubau veralteter BI-Systeme vermeiden lässt. „So bleiben die Unternehmen handlungs- und zukunftsfähig und schützen ihre Investitionen“, betont Diekmann. Das 3-Phasen-Modell von PPI zur DWH-Sanierung stieß auf reges Interesse.

Eine hohe Qualität der Daten ist in jedem Fall entscheidend für eine erfolgreiche BI-Strategie und ein revisionssicheres Reporting – gerade angesichts von Regulierungsauflagen wie Solvency II. „Schlechte Datenqualität steigert das operative Risiko und führt zu Wettbewerbsnachteilen“, warnt Erik Purwins, Unit Manager BI bei PPI. Die Reaktionen auf seinen Vortrag „Fit für Solvency II“ bestätigten den hohen Bedarf, Datenqualität messbar zu machen. Mit dem Solvency II/Säule III-Check bietet PPI ein praxistaugliches Vorgehen, mit dem Versicherer prüfen können, ob ihr Datenmanagement und ihre IT-Architektur reportingtauglich sind.

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