Zahlungsverkehr

GAD bietet mehr Service für Kontoinformationen (PPI FORUM)

Die GAD, Spezialist für Banken-IT, bietet ihren Kunden ein neues Produkt, um elektronische Umsatzinformationen (EUI) bereitzustellen. PPI hat den EBICS-Bankrechner so angepasst, dass Firmenkunden auch über den EBICS-Weg Kontoinformationen sofort und nach ihren Wünschen abrufen können.

Im Zuge von Optimierungen beim EBICS- Verfahren und der Einführung von SEPA hat die GAD das Produkt GENO EUI für das Bereitstellen von Kontoinformationen realisiert. Eine zentrale Anforderung war die verbesserte Kommunikation zwischen der Kernbanksoftware bank21 und dem EBICS-Bankrechner TRAVICCorporate (GAD-Name: Multivia), deren Datenmodelle unterschiedlich sind. 410 Banken teilen sich den Bankrechner. Das macht das korrekte Bereitstellen tausender von Zahlungsverkehrsinformationen zu einer komplexen Angelegenheit. Mit GENO EUI können die GAD-Banken die komplette Bereitstellung der Kontoinformationen auf dem Bankrechner besser beobachten und nachvollziehen. „Früher wurden die EUI-Bereitstellungsdaten von bank21 zum Bankrechner ohne Plausibilitätsabgleich übertragen. Bei nicht übereinstimmender Konfiguration konnten die Firmenkunden die Daten nicht reibungslos weiter verarbeiten“, sagt Rolf Bogatzki, zuständiger Produktmanager von der GAD. Nun zeigt GENO EUI jeden Arbeitsschritt der Datenübergabe einzeln an. „Wir bekommen in bank21 angezeigt, dass die Kontodaten erstellt wurden, dass sie auf dem Bankrechner bereitgestellt wurden, dass sie vom Kunden abgeholt wurden und ob Fehler beim Bereitstellen aufgetreten sind“, so Bogatzki.

PPI-Spezialisten schaffen nachrichtenbasierte Schnittstellen

PPI unterstützte die GAD in einem Teilprojekt bei der Verbesserung des Dialogs mit dem Bankrechner. Die Berater entwickelten gemeinsam mit den GAD-Experten eine neue Message-Queue-basierte Schnittstelle. Das bedeutet, die Kontoinformationen werden von bank21 an den zentralen EBICS-Rechner übermittelt. Dieser quittiert den Eingang mit einer Statusmeldung. Nach demselben Frage-Antwort-Prinzip (Request and Reply) führten die PPI-Spezialisten Prozesse für bestimmte Ereignisse ein, beispielsweise für das Löschen von Kontoberechtigungen am Bankrechner und das Entfernen von Konten in der gemeinsamen Datenbasis.

Ein großer Vorteil der neuen Lösung GENO EUI ist das Plus an Flexibilität. Eine neue Sofort-Auszug-Funktion ermöglicht es, die Umsatzdaten innerhalb von Sekunden abzurufen. In der Vorversion war es für Firmenkunden nur möglich, an zwei starren Zeitpunkten am Tag ihre Kontoauszüge und Vormerkposten gesammelt abzuholen. Darüber hinaus verfügt GENO EUI über eine komfortable Funktion zur Nach- und Neuerstellung von Auszügen.

Ein weiterer Mehrwert des neuen EUI-Moduls ist, dass es Fehlkonfigurationen beim Austausch zwischen Kernbanklösung und dem Bankrechner vermeidet. Ein nun eingebauter Adressierungsabgleich schafft Abhilfe.

„Kernbankanwendung und Bankrechnersystem schauen auf die gleiche Datenbasis. Damit ist dafür gesorgt, dass die Daten vom Kernbankverfahren in den richtigen Fächern auf dem TRAVIC-Corporate-Rechner landen und im gewünschten Format von den Bankkunden abgeholt werden können“, sagt PPI-Produktmanager Michael Lembcke.

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