Aktuariat

Generali Versicherungen: Zweijähriges Projekt zur Datenmigration erfolgreich beendet (PPI FORUM)

Für den Generali-Konzern wurde spätestens durch die Fusion mit der Volksfürsorge eine Modernisierung der Datenhaltung und Reporting-Strukturen erforderlich. Die PPI AG half dabei im Rahmen des Projekts „Prophet-Migration GEL“, die Softwaresysteme zu vereinheitlichen.

Die Generali ist an verschiedenen Standorten in der Bundesrepublik aktiv. Alle Bestandsdaten laufen in der Zentrale der Holding in Köln zusammen. Dort beschäftigen sich die Aktuare mit der Risikomodellierung und der Unternehmensbewertung. „Wir brauchten dringend eine einheitliche Software“, sagt Dr. Zoran Nikolic, Projektverantwortlicher im Konzernaktuariat der Generali. „Mehrere Systeme gleichzeitig zu pflegen, war auf Dauer einfach nicht akzeptabel.“

Für Ertragsprognosen werden einheitliche Datenbestände benötigt

Die Mathematiker erstellen langfristige Prognosen zur Entwicklung der Unternehmenserträge, die bis zu 40 Jahre in die Zukunft reichen. Zudem wird ermittelt, über wie viel ökonomisches Kapital das Unternehmen jeweils verfügt. Dafür benötigen die Experten einen einheitlichen Datenbestand und eine stabile Software, in der alles zusammenläuft. Die Generali führte somit das Tool iWorks Prophet ein. Für die Implementierung und eine zügige Datenmigration setzte Generali auf die Unterstützung von PPI. „Unser Team ist noch recht jung und war damals gerade neu aufgebaut worden“, sagt Generali-Projektleiter Dr. Nikolic. „Dass PPI uns erfahrene Berater zur Seite gestellt hat, hat uns sehr geholfen.“

PPI unterstützt bei Qualitätssicherung und Testmanagement

In Gemeinschaftsarbeit gelang es, das zweijährige Projekt Schritt für Schritt zum Erfolg zu führen. Dabei wurden zunächst Bestandsdaten aus unterschiedlichen Systemen an einem zentralen Speicherort zusammengeführt. Durch den Abgleich und das Herausfiltern von überflüssigen Daten ließ sich das Datenvolumen reduzieren. Anschließend wurden einheitliche Schnittstellen in iWorks Prophet definiert, damit die Software stabil läuft. Auch die Reporting-Strukturen wurden neu gestaltet und ein einheitliches Format für Modellpunkte definiert.

Die anschließende Qualitätssicherung unterstützte PPI auf dem gesamten Weg, einschließlich des Testmanagements. Das Vorhaben wurde einige Wochen früher abgeschlossen als geplant, Folgearbeiten waren nicht nötig. Das Resümee von Dr. Nikolic: „Aus unserer Sicht ein überaus erfolgreiches Projekt.“

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