Sollte der Newsletter nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie bitte hier
 
 

BASEL III NEWSLETTER

 
 

03.2017

PPI Logo 
 
   
    
 

Die Inflation zieht weltweit an. In den Vereinigten Staaten ist die Entwicklung besonders auffällig. Dort lag sie im Januar bei 2,5 Prozent, das ist immerhin der höchste Wert seit März 2012. Ein EU-Land kommt auf einen noch höheren Wert: In Belgien betrug die Preissteigerung zuletzt 2,7 Prozent. Grund hierfür sollen vor allem steigende Preise für Telekommunikation sein – wohl aufgrund mangelnden Wettbewerbs. Das Wirtschaftswachstum der EU kann sich dagegen sehen lassen: Die europäische Kommission rechnet für das laufende Jahr mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,6 Prozent, für 2018 um 1,8 Prozent. Allerdings ist noch nicht abzuschätzen, welche Folgen das Handeln des neuen US-Präsidenten Donald Trump haben wird. Während des Wahlkampfes hatte er es angekündigt: Trump will den Dodd Frank Act auf den Prüfstand stellen. Sollte es zu einer Lockerung des US-Bundesgesetzes kommen, könnte das globale Auswirkungen haben.

Die PPI AG bietet mit dem „Basel-III-Newsletter“ einen kostenlosen Informationsdienst, der monatlich die wichtigsten Neuigkeiten und aktuellen Entwicklungen zu dem Thema zusammenträgt. Der Informationsdienst liefert einen internationalen Überblick der wichtigsten Themen im Kontext von Basel III. Empfehlen Sie unseren Newsletter gerne weiter.


Unterschrift

Peter Hoffner
Mitglied der Geschäftsleitung der PPI AG

 
 
 
 
 

TOP THEMA:

Donald Trump: Bankenregulierung soll gelockert werden

 
 

FOKUSTHEMA:

Inflation zieht weltweit an

 
 

STUDIEN:

Gute Wachstumsprognosen für die EU-Mitgliedsstaaten

 
 

INSIGHT PPI:

Studie zum gewerblichen Kreditgeschäft: Verschärfte Rahmenbedingungen für Banken

 
   
 
   
   
   
 

TOP THEMA

 
 

EZBDonald Trump: Bankenregulierung soll gelockert werden

US-Präsident Donald Trump hatte es bereits vor Monaten verkündet: Er will den Finanzmarkt wieder entfesseln. Inzwischen hat er das entsprechende Dekret unterzeichnet. Zehn Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise steht damit das Modell zur Sicherung der Finanzstabilität zur Disposition: der sogenannte Dodd Frank Act.

Das Reformpaket, das US-Präsident Barack Obama erlassen hatte, zielt vor allem darauf, dass es keine Wiederholung einer großen Finanzkrise gibt. Mit Hilfe des Dodd Frank Act sollte der Zügellosigkeit der Finanzmärkte ein Ende gesetzt werden. Die darin festgeschriebene „Volcker Rule“ verbietet den Banken, auf eigene Rechnung zu spekulieren. Allerdings gab es von Anfang an Widerstand.

Laut Experten könnte eine teilweise Rücknahme des Dodd Frank Acts globale Auswirkungen haben. Würde das US-Bundesgesetz unter das in den G20-Staaten beschlossene Niveau gedrückt, beispielsweise im Bereich Derivate, könnte dies die deutsche oder europäische Derivate-Regulierung unter Druck setzen.

 
   
   
 

Zahl des Monats

21.000 EU-Gesetze sind durch den Brexit betroffen - wollen die EU und Großbritannien im Zeitplan für den Austritt bleiben, müssten sie theoretisch mehr als 50 Gesetze am Tag diskutieren.

 
   
   
   
 

FOKUSTHEMEN

 
 

Inflation zieht weltweit an

In den USA ist die Entwicklung besonders auffällig. Dort lag die Inflation im Januar bei 2,5 Prozent - das ist immerhin der höchste Wert seit März 2012. Aber auch in Deutschland lag die Inflation im Januar mit 1,9 Prozent so hoch wie seit Juli 2013 nicht mehr. Anlagefachleute halten „Reflation“ mittlerweile für eines der Investmentthemen des Jahres 2017.

 
   
   
 

Zusammenschluss der Deutschen und Londoner Börse vor dem Aus

Die Fusion mit der Londoner Börse wird wohl auch im fünften Anlauf scheitern. Nach Angaben der London Stock Exchange wird sie eine Forderung der EU-Kommission nicht erfüllen, die zur Freigabe der Fusion mit der Deutschen Börse notwendig ist. Die europäischen Wettbewerbshüter werden den gut 25 Milliarden Euro schweren Deal demnach ziemlich sicher untersagen.

 
   
   
 

EBA-Chef fordert europäische Abwicklungsbank für faule Kredite

Andrea Enria, Chef der europäischen Bankenaufsicht (EBA), hat sich für eine gemeinschaftliche Bad Bank für die gesamte EU ausgesprochen. Seiner Ansicht nach sind faule Kredite ein gesamteuropäisches Problem. Deshalb solle ein entsprechendes Institut mit Hilfe staatlicher Garantien gegründet werden.

 
   
   
 

Marktmanipulation: Bafin verschärft Bußgeldregeln

Die Finanzaufsicht Bafin hat die Leitlinien zu Verstößen gegen das Wertpapierrecht überarbeitet: Grundsätzlich kann die Bafin bei Zuwiderhandlungen gegen die Finanzberichterstattungspflichten nun folgende Strafen verhängen: die Zahlung von bis zu zehn Millionen Euro, fünf Prozent des konzernweiten Jahresumsatzes oder das Zweifache des aus dem Verstoß gezogenen wirtschaftlichen Vorteils. Bisher hatte das maximale Bußgeld bei 200.000 Euro gelegen.

 
   
   
 

Solide Konjunkturzahlen: Einkaufsmanager-Index ist gestiegen

Die Euro-Zone hat einen Gang hochgeschaltet: Im Februar ist der unter Anlegern an den Finanzmärkten viel beachtete sogenannte Einkaufsmanager-Index des Markit-Instituts um 1,6 Punkte auf 56 Punkte geklettert. Das ist der beste Wert in dieser unter 5000 Unternehmen durchführten regelmäßigen Umfrage seit April 2011.

 
   
   
 

GESPROCHEN

„Es sollte nicht in Vergessenheit geraten, was das eigentliche Ziel der Bankenregulierung ist: die Wahrung der Finanzstabilität.“

Isabel Schnabel, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

 
   
   
   
 

STUDIEN

 
 

Gute Wachstumsprognosen für die EU-Mitgliedsstaaten

Die Europäische Kommission geht weiter von einem moderaten Wirtschaftswachstum in Europa aus, auch in Frankreich und Italien. Für das laufende Jahr rechnet sie mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,6 Prozent, für 2018 um 1,8 Prozent. Damit erhöhte sie ihre Vorhersagen für die 19 Staaten umfassende Währungsunion um jeweils 0,1 Prozentpunkte.

 
   
   
 

Weniger Gefahr durch Schattenbanken als befürchtet

Schattenbanken wachsen viel weniger als die Geschäftsbanken. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des auf die Finanzbranche spezialisierten Research-Hauses Keefe, Bruyette & Woods. Die Sorge, dass das Geld auf der Flucht vor den strengen Bankenaufsehern in schwer durchschaubare Bereiche des Kapitalmarkts flieht, scheint damit übertrieben zu sein.

 
   
   
 

INSIGHT PPI

 
 

Studie zum gewerblichen Kreditgeschäft: Verschärfte Rahmenbedingungen für Banken

Deutschlands Banken sind nach wie vor verschärften Rahmenbedingungen ausgesetzt. Die harte Regulierung durch die Politik, höhere Eigenkapitalquoten und die Niedrigzinspolitik der EZB erschweren das Geschäft ungemein. Die wesentliche Zielsetzung der Studie besteht darin, die aktuelle Situation in den Banken mit Fokus auf den gewerblichen Kreditprozess zu erheben. An der Umfrage dürfen ausschließlich Banken und Sparkassen teilnehmen.

 
   
   
 

Effizienter Zahlungsverkehr

Nicht alle Kreditinstitute Deutschlands schöpfen ihr Potential voll aus, um ihre Kosten im Zahlungsverkehr zu senken. Die Bandbreite des Outsourcings, gemessen an den Ausgaben für alle Zahlungsverkehrsprozesse reicht von 7 bis 97 Prozent. Zu diesem Urteil kommt die erste Vergleichsstudie zum Zahlungsverkehr von Banken in Deutschland – durchgeführt von der PPI AG und ibi research.