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RegTech, Finanzbranche, Compliance

Zwischenfazit: RegTech Basics

How to RegTech? Digitale Transformation in Banken Compliance

In den vorangegangenen Beiträgen unserer PPI-RegTech-Serie haben wir bereits mögliche Herangehensweisen und Anwendungsbeispiele in Bezug auf das Thema RegTech im Compliance-Umfeld beleuchtet. Unumstritten ist, dass RegTech einen erheblichen Beitrag zur Effizienzsteigerung, sowie der Reduktion von manuellen Fehlern leistet. In diesem Beitrag möchten wir dem Begriff RegTech einmal auf den Grund gehen. Woher stammt der Begriff eigentlich, wofür steht er und was bedeutet er in der Praxis?

Der Ursprung von RegTech

Die Etablierung des Begriffs RegTech geht auf die offizielle Verwendung in Berichten durch die Financial Conduct Authority (FCA) im Jahr 2015 zurück. Die britische Finanzaufsichtsbehörde definierte RegTech damals als neue Technologien, die Unternehmen dabei unterstützen können, ihren regulatorischen Anforderungen effektiv und effizient zu entsprechen. Seitdem hält der Begriff vermehrt Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch.

Wofür steht RegTech eigentlich?

Analog der Begriffe FinTech, InsurTech und LegalTech stammt der Begriff RegTech aus dem Englischen und ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern Regulatory und Technology. Das Wort RegTech kennt keine allgemeingültige Definition – die vorhandenen zielen grundsätzlich auf die Adressierung von Problemen aus unterschiedlichen Fachbereichen durch innovative Technologien ab. Im Bereich Regulatorik sind die wesentlichen Probleme – auch verstärkt durch die wachsende Anzahl an Vorschriften – hohe Kosten, mangelnde Skalierbarkeit von personalintensiven Prozessen und die Verhängung von empfindlichen Strafen bei Nichteinhaltung der geltenden Vorschriften.

RegTech bei PPI: innovative Technologien zur Digitalisierung und Automatisierung

Wir von PPI definieren RegTech als Oberbegriff für die Anwendung innovativer Technologien zur Digitalisierung und Automatisierung von regulatorischen Prozessen in Banken durch eine zielgerichtete Implementierung von Automatisierungslösungen und technologieneutralem Einsatz von Tools. Somit ist RegTech nicht ausschließlich eine Softwarelösung, sondern umfasst neben rein technischen Möglichkeiten der Automatisierung zusätzlich das Hinterfragen und ggf. die Anpassung bestehender (Entscheidungs-)prozesse, aber in bestimmten Fällen auch das aktive Entscheiden für die Nicht-Automatisierung.

RegTech in der Praxis: von der Prozessanalyse über die Technologieauswahl bis hin zu RPA und IPA

In der Praxis bedarf der konsequente und sinnvolle Einsatz von Automatisierungslösungen in erster Linie einer sorgfältigen Analyse der bestehenden Prozesse. Wie wir in unserem ersten Beitrag  zeigen, eignen sich nicht alle Prozesse für die Automatisierung – in der Regel sind es die zeitintensiven, repetitiven und fehleranfälligen Prozesse, die bei einem höheren Automatisierungsgrad zu einer Entlastung führen. Erst nach der Identifizierung, Bewertung ihres Grads an Automatisierungsfähigkeit und Priorisierung geeigneter Prozesse steht die Auswahl der passenden Technologie an. Mögliche Lösungen können Robotic Process Automation (Attended sowie Unattended  Robots) oder Intelligent Process Automation (IPA) sein.

 

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Informieren Sie sich unter https://www.ppi.de/banken/compliance/regtech/.

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