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EU-Datenschutz-Grundverordnung, EU-DSGVO

Datenschutz in Banken

EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)

Die am 25. Mai 2016 in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung regelt die Verarbeitung von personenbezogenen Daten in Europa und von datenverarbeitenden Unternehmen, die keine Niederlassung in der EU haben, aber Dienste auf dem europäischen Markt anbieten.

Die Verordnung gilt ab dem 25. Mai 2018 unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten. Die Datenschutzrichtlinie (95/46/EG) und weite Teile des geltenden BDSG werden abgelöst. Banken und deren Datenschutzbeauftragte haben bis dahin Zeit, ihre Prozesse und Systeme bei der Nutzung von personenbezogenen Daten entsprechend der Reform anzupassen und nicht benötigte personenbezogene Daten zu löschen.

Die Einhaltung der neuen Regelungen ist für Finanzinstitute unumgänglich. Neben einem Bußgeld, das im Falle eines (wiederholten) Verstoßes bis zu 20 Mio. € oder 4% des Konzernumsatzes ausmachen kann, werden auch die Auflagen und Verantwortlichkeiten für Datenschutzbeauftragte stark angehoben. Intension ist, die persönliche Haftung für Datenschutzverstöße zu intensivieren.

Um eine möglichst einheitliche Sichtweise der neu geregelten Grundlagen und Anforderungen an den Datenschutz zu erzielen, werden weitere intensive Abstimmungsrunden auf Ebene der Aufsichtsbehörden wie auf nationaler Ebene erwartet.

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Erik Purwins

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